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Westron war die Muttersprache aller Menschen und Hobbits, die zur Zeit des Ringkrieges in den alten Gebieten von Gondor und Arnor lebten, sowie auch der Bewohner des Westufers des Anduin bis hinauf zu den Schwertelfeldern, mit Ausnahme der Wosen (Bezeichnung bei den Rohirrim für die Drúedain im Dritten Zeitalter), der Dunländer und der Rohirrim. Westron war zudem die gemeinsame Sprache bei allen zwischensprachlichen Begegnungen und somit in einem gewissen Grade auch jedem westlich des Rhûn bekannt. Für die Zwerge war Westron die öffentliche Sprache und sie war die Grundlage für viele Orksprachen.

Von seinem Ursprung her war Westron eine Mischung von Andûnaïsch und den Sprachen der Küstengebiete Mittelerdes. Im Dritten Jahrtausend des Zweiten Zeitalters entwickelte es sich mit der Errichtung von númenórischen Siedlungen in Mittelerde. Währen der Herrschaft der Dúnedain und nach der Ankunft Elendils wurde die Sprache durch viele Worte aus dem Sindarin ergänzt. Dies war dann die Form, in der sich Westron in Mittelerde verbreitete. Eine ländliche Form des Westron war das Hobbitisch. Die Sprachen der Menschen von Rhovanion und der Rohirrim hatten viel mit dem Westron gemein, weil sie von den Sprachen der Edain und verwandter Völker abstammten. Beispiele des echten Westron gibt es im Herrn der Ringe nur sehr wenige. Die meisten Westron-Namen wurden in ihre deutsche Entsprechung umgewandelt. Westron wurde auch die Gemeinsprache oder Gemeinsame Sprache genannt. Im originalen Westron lauteten die Bezeichnungen Adûni bzw. Sôval Phâre.

Quellen

  • J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe Anhang F, I. Sprachen und Völker des Dritten Zeitalters
  • J. R. R. Tolkien: The Peoples of Middle-earth. Herausgegeben von Christopher Tolkien
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