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Die Weidenwinde (Original: Withywindle) war ein Fluss in Mittelerde. Er entsprang in den Hügelgräberhöhen und floss durch den Alten Wald bis er schließlich, am südlichen Ende des Bocklandes unterhalb von Hagsend in den Brandywein (auch Baranduin genannt) mündete.

Seinen Namen erhielt der Fluss, weil an seinen Ufern viele Weiden wuchsen. Es heißt, die Weidenwinde sei ein dunkler Fluss mit braunem Wasser, gesäumt von alten Weiden, überwölbt von Weiden, versperrt durch gestürzte Weiden und gesprenkelt mit Tausenden von verwelkten Weidenblättern. Im übrigen Alten Wald waren sie dagegen eher selten. Einer dieser Bäume war der Alte Weidenmann, der als böser Geist, eingeschlossen in einen Baum, beschrieben wird.

Goldbeere, die Frau von Tom Bombadil, war die Tochter des Naturgeistes der Weidenwinde, der Wasserfrau genannt wurde. Auf einer Anhöhe, am Ufer der Weidenwinde, befand sich das Haus von Tom und Goldbeere.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Buch)

  • Erstes Buch, Sechstes Kapitel: Der Alte Wald

J. R. R. Tolkien: Die Abenteuer des Tom Bombadil, 1: Die Abenteuer des Tom Bombadil

Karen Wynn Fonstad: Historischer Atlas von Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz

  • Seite: 75,123; Koordinate: K-30