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Ulrad war ein Mitglied der Gaurwaith (Geächtete genannt), die unter dem Befehl von Forweg standen.

Als Túrin Turambar auf seiner Flucht zu den Geächteten stieß, versuchte einer der Bandenmitglieder ihn zu töten. Túrin konnte dem Pfeil ausweichen und tötete den Mann mit einem gezielten Steinwurf. Forweg nahm daraufhin Túrin in seine Gruppe auf, was zu heftigem Widerspruch führte: Darauf erhoben zwei der Geächteten ein Geschrei gegen ihren Anführer, von denen einer, Ulrad genannt, ein Freund des Getöteten war. Ulrad: "Eine merkwürdige Art, sich Zutritt zu einer Kameradschaft zu verschaffen, indem man einen ihrer besten Männer tötet."

Als Túrin schließlich zum Anführer der Geächteten wurde, nachdem er Forweg getötet hatte, blieb Ulrad an seiner Seite. Ulrad war es auch, der es sehr beführwortete Beleg zu töten, nachdem dieser zu den Geächteten, auf der Suche nach Túrin, gekommen war. Túrin konnte den Mord an dem Elb im letzten Augenblick verhindern.

Was aus Ulrad geworden ist, wird nicht berichtet. Möglicherweise kam er im Jahr 489 E.Z. bei einem Orkangriff auf dem Amon Rûdh ums Leben.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz

J. R. R. Tolkien: Die Kinder Húrins, Übersetzer: Hans J. Schütz und Helmut W. Pesch

  • Narn I Chîn Húrin,
  • Kapitel 6: Túrin bei den Geächteten
  • Kapitel 7: Von dem Zwerg Mîm
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