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Thargelion (Sindarin: Land jenseits des Gelion) oder Dor Caranthir (Sindarin: Caranthirs Land) war ein flaches bewaldetes Gebiet in Ost-Beleriand zwischen dem Fluss Gelion und den Ered Luin. Im Norden grenzte es an den Rerirberg und im Süden an den Fluss von Ascar.

Thargelion wurde von den Noldor Caranthirs besiedelt um den Handel mit den Zwergen der Ered Luin zu kontrollieren. Im 4. Jahrhundert E.Z. ließen sich Haladin im Süden von Thargelion nieder. Sie wurden von Orks angegriffen und ihr Anführer Haldad und dessen Sohn Haldar kamen bei dieser Auseinandersetzung ums Leben. Haldads Tochter Haleth sammelte die Überlebenden um sich und verließ Thargelion. Nach der Dagor Bragollach (Schlacht des Jähen Feuers) wurde das Land verwüstet und verlassen.

Quellen

Robert Foster, Das große Mittelerde-Lexikon, Übersetzer: Helmut W. Pesch, 2013

J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion, Übersetzer: Wolfgang Krege

  • Kapitel XIV: Von Beleriand und seinen Reichen
  • Kapitel XVII: Von den ersten Menschen im Westen
  • Kapitel XVIII: Vom Verderben Beleriands und von Fingolfins Ende

Karen Wynn Fonstad: Historischer Atlas von Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz

  • Seite: 13,31; Koordinate: K-27
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