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Telemnar (Quenya: Silberflamme),  geb. 1516 D.Z., gest. 1636 D.Z., kam unerwartet als 26. König (1634 D.Z.) auf den Thron von Gondor, weil sein Vater Minardil bei einem Überraschungsangriff der Corsaren von Umbar getötet wurde.

Als Reaktion auf diesen aggressiven Akt der Corsaren, begann Telemnar die Flotte auszubauen, um die Corsaren besser in Schach halten zu können. Der Flottenausbau wurde jedoch vom Ausbruch der Großen Pest (1636 D.Z. bis 1637 D.Z.) gestoppt und Telemnar starb nach zwei Regierungsjahren, im Alter von 120 Jahren, an der Pest. Auch alle seine Kinder wurden, wie viele Bewohner seines Reiches, ebenfalls Opfer der Pest.

Sein Nachfolger und 27. König wurde deshalb Tarondor, der Sohn seines jüngeren Bruders Minastan. Der Weiße Baum von Minas Anor verdorrte nach dem Tode Telemnars, doch Tarondor fand einen Sämling des Baumes und pflanzte ihn 1640 D.Z. im Hof des Springbrunnens. Die permanente Überwachung Mordors konnte aufgrund der Pest und dem von ihr verursachten Bevölkerungsschwund nicht mehr aufrecht erhalten werden.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Anhänge

  • Anhang A, Annalen der Könige und Herrscher, 2. Die Reiche der Verbannung, Anárions Erben

J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion: Anhänge

The Peoples of Middle-earth The Prologue and Appendices to the Lord of the Rings, VII. The Heirs of Elendil

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