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Tauriel ist eine Waldelbin aus dem Düsterwald und die dortige Anführerin der Elbengarde.

Biographie

Tauriel (Sindarin zusammengesetzt aus taur und -iel für: Tochter des Waldes) wurde als Tochter zweier Düsterwaldelben nandorischer oder avarischer Abstammung geboren. Bis 2941 D.Z. stieg sie im Heer Thranduils zur Anführerin der Palast- und Grenzwachen auf. In dieser Zeit freundete sie sich mit Legolas, dem Prinzen des Düsterwalds an. Thranduil war jedoch gegen eine, möglicherweise entstehende Verbindung.

Legolas und Tauriel

Tauriel und Legolas

Als Thorin Eichenschilds Gemeinschaft durch den Düsterwald zog und dort von Spinnen angegriffen wurde, begegneten die Zwerge Tauriel, Legolas und einer Schar von Elbenkriegern, die den Auftrag hatten, die Bestien zu töten. Während dieses Kampfes rettete Tauriel Kíli, Thorins Neffen, das Leben, doch im Anschluss wurden die Zwerge als Eindringlinge gefangen genommen und in die Festung der Waldelben gebracht. Im Gefangenentrakt kam Tauriel mit Kíli ins Gespräch und, nachdem sie sich trotz der Antipathie ihrer beiden Völker und den gegenwärtigen Umständen als verwandte Seelen erkannt hatten, begann sich ein freundschaftliches Verhältnis zwischen den beiden zu entwickeln, was Legolas mit Argwohn verfolgte.

Als die Zwerge mit Bilbos Hilfe schließlich aus der Feste entkommen konnten, wurden sie von den Elben und von Bolgs Orks verfolgt. Bolg verwundete Kíli mit einem Pfeil. Als Tauriel beim Verhör eines gefangenen Orks erfuhr, dass der Pfeil verflucht war, brach sie auf und folgte den Zwergen den Waldfluss, auch Nachtwaldfluss, hinunter zum Langen See. Legolas, der ihr aus Sorge gefolgt war, wollte sie wieder nach Hause bringen. Tauriel argumentierte jedoch, dass die Präsenz der Orks ein Vorzeichen auf schlimmere Dinge sei die noch folgen würden, und ihr Volk sich dann nicht mehr länger vor der Welt verschließen könne, und, dass es daher ihre Pflicht sei, die Pläne der Orks und ihrer finsteren Meister zu vereiteln. Daraufhin schloss sich Legolas ihr an und schlich sich mit Tauriel in die Seestadt, wo die Zwerge bereits bei Bard untergekommen waren.

Als Thorins Gemeinschaft schließlich zum Erebor weiterzog, blieben Fíli, Óin und Bofur bei Kíli in Esgaroth, dem es zusehends schlechter ging. Während sie versuchten, Kíli zu behandeln, griffen Bolg und seine Orks sie in Bards Haus an, doch Legolas und Tauriel kamen rechtzeitig, um den Angriff zurück zu schlagen. Legolas drängte Tauriel, die Orks gemeinsam zu verfolgen, doch Tauriel blieb zurück und schaffte es, Kíli mit Hilfe von Athelas (auch Königskraut genannt) zu heilen. Als Kíli wieder zu Bewusstsein kam, erkannten beide, dass sich nun ein viel tieferes Band zwischen ihnen gebildet hatte.

Nachdem Smaug Esgaroth attackiert hatte, floh Tauriel mit den zurückgebliebenen Zwergen sowie Bards Kindern, Bain, Sigrid und Tilda, in einem Boot aus der brennenden Stadt. Nachdem Smaug getötet war, sich das Feuer gelegt hatte und Kíli sich mit den anderen Zwergen ebenfalls zum Erebor aufmachte, stand sie vor der Wahl, ihn zu begleiten. Das Erscheinen von Legolas verhinderte dies aber. Kíli schenkte ihr noch seinen Runenstein als Abschiedsgeschenk.

Am Seeufer erfuhr Tauriel von Legolas, dass er bei Bolgs Verfolgung Orks mit dem Zeichen Gundabads gesehen hatte, außerdem kam ein abgesandter Elb von Thranduil und teilte den beiden mit, dass der König die Rückkehr von Legolas befohlen habe, Tauriel jedoch aus dem Waldlandreich verbannt sei. Aus Zuneigung zu ihr kehrte Legolas nicht zu seinem Vater zurück, sondern begab sich mit Tauriel in die alte Zwergenstadt Gundabad.

In Gundabad stellten sie fest, dass dort eine Armee, angeführt von Bolg, zum Erebor marschierte und sie kehrten zur inzwischen laufenden Schlacht um den Erebor zurück, wo sich Tauriel Thranduil in den Weg stellte, der daraufhin ihren Bogen zerstörte und ihre Liebe zu Kíli als nicht echt bezeichnete. Tauriel erklomm den Rabenberg, auf dem Kíli, Fíli, Thorin und Dwalin kämpften, um Kíli vor der anrückenden Armee zu beschützen. Sie wird allerdings von Bolg aufgehalten und nachdem Kíli sie vor ihm gerettet hat, stirbt er schließlich durch Bolgs Hand. Tauriel will seinen Tod rächen, indem sie Bolg zu töten versucht, was ihr aber misslingt und schließlich durch Legolas' Hand geschieht.

Am Ende der Schlacht kniet sie verzweifelt neben dem toten Kíli, gibt ihm den Runenstein zurück und küsst ihn schließlich. Legolas akzeptiert ihre Liebe zu Kíli und geht. Auch Thranduil anerkennt die Liebe, nachdem ihn Tauriel gebeten hat, sie von dem Schmerz, den sie durch Kílis Tod erfahren hat, zu befreien: "Wenn das die Liebe ist, dann will ich sie nicht. Befreie mich von ihr." Es ist unbekannt, was aus Tauriel geworden ist.

Film

Evangeline Lilly

Evangeline Lilly (Tauriel)

Quellen

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