Schlacht am Gwathló war eine Schlacht zwischen Elben, Númenor und Sauron.
Geschichte[]
Im Jahr 1695 des Zweiten Zeitalters (Z.Z.) war Sauron in Eriador eingedrungen. Hochkönig Gil-galad bat König Tar-Minastir aus Númenor um Hilfe. Tar-Minastir stellte daraufhin eine große Flotte zusammen, deren Ankunft sich jedoch verspätete und erst im Jahr 1700 Z.Z. erfolgte. Das hatte zur Folge, dass Gil-galad in ernste Schwierigkeiten geriet. Sauron hatte sich ganz Eriadors bemächtigt, ausgenommen Imladris (Bruchtal). Nur mit Mühe konnte Gil-galad mit seiner Armee die Linie am Fluss Lhûn halten.
Als nun Númenors Streitmacht eintraf, wandte ihr Admiral Ciryatur eine List an. Einen Teil seiner Streitkräfte entsandte er direkt zu Gil-galad, den anderen Teil an die Mündung des Gwathló. Sauron zog sich, nach der Ankunft der Númenórer und der ersten Niederlage bei Samfurt (Flussübergang über den Brandywein), nach Tharbad zurück um sein Heer neu aufzustellen. Sauron wusste jedoch nichts von Ciryaturs List und ging in die Falle. Er wurde am Gwathló frontal, als auch von der Rückseite angegriffen, erlitt eine schwere Niederlage und seine Armee wurde, im Jahr 1701 Z.Z., fast vollständig aufgerieben. Sauron und einige Überlebende seiner Truppe konnten im letzten Augenblick fliehen und zogen sich nach Dagorlad, einer Ebene nödlich von Mordor, zurück. Von dort ging er, geschlagen und gedemütigt, nach Mordor zurück.
In Eriador, das zu großen Teilen zerstört war, kehrte nun für lange Zeit Frieden ein. Sauron jedoch konnte die schwere Niederlage nicht verwinden und beschloss, bittere Rache an Númenor zu nehmen.
Quellen[]
J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz