Gandalf an der Sarnfurt

Sarnfurt (Original: Sarn Ford), auch Sarn-Furt, war eine Furt über den Brandywein (auch Baranduin) und befand sich südlich des Auenlandes.

Von den Waldläufern des Nordens wurde die Furt bewacht, denn eine Straße, führte von Michelbinge direkt zur Sarnfurt. Ihr Verlauf endete, als sie in den Grünweg, auch Nordstraße, mündete.

Unter den bewachenden Waldläufern befand sich auch Aragorn. Zu Frodo Beutlin sagt er: "[...] In den letzten Jahren habe ich oft an den Grenzen des Auenlands Wache gehalten, wenn er (Gandalf) anderweitig beschäftigt war. Er ließ das Auenland selten unbewacht. Zuletzt trafen wir uns am ersten Mai: bei Sarnfurt unten am Brandywein [...]." Am Abend des 22. September 3018 D.Z. wurden die Waldläufer jedoch vertrieben, weil die Nazgûl auf ihrem Weg ins Auenland den Brandywein an dieser Stelle überquerten.

Nachdem der Ringkrieg ein Ende hatte, belagerten die Männer von Lotho Sackheim-Beutlin und Scharrer (Saruman), die das Auenland in ihre Gewalt gebracht hatten, die Furt.

Etymologie

Sarnfurt ist eine unglückliche Teil-Übersetzung der Sindarin-Bezeichnung Sarn Athrad. Die korrekte Übersetzung wäre Furt der Steine.

Sarn Athrad ist nicht zu verwechseln mit Sarn Athrad in Ost-Beleriand, einer Furt, die den Gelion oberhalb der Mündung des Ascar querte.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe, Karte: Ein Teil des Auenlands

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Buch)

  • Erstes Buch, Zehntes Kapitel: Streicher

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (Buch)

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Anhänge

Karen Wynn Fonstad: Historischer Atlas von Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz

  • Seite: 75; Koordinate: L-30

Helmut W. Pesch: Das Große Elbisch-Buch, S. 372

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