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Pelargir
Pelargir war eine Stadt und der Haupthafen von Gondor, gelegen am Anduin an der Mündung des Sirith.

Im Jahr 2350 des Zweiten Zeitalters erbaut, wurde Pelargir der größte Hafen der Getreuen in Mittelerde. Nach dem Untergang Númenors landete Elendil dort. Im Jahr 920 des Dritten Zeitalters wurde der Hafen durch Earnil I. ausgebaut und so wurde Pelargir von allen Schiffskönigen als Basis für Gondors zahlreiche Angriffe auf das Gebiet von Umbar genutzt.

Während des Sippenstreits wurde Pelargir nach der Schlacht an den Übergängen des Erui von den Aufständischen besetzt und ein Jahr lang gegen Eldacars Belagerung gehalten. Im Ringkrieg wurde Pelargir von den Korsaren von Umbar erobert, die wiederum vom Heer der Toten vernichtet wurden.

Etymologie

Pelargir ist Sindarin und bedeutet Hof der Königsschiffe

Quellen

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (Buch)

  • Fünftes Buch, Neuntes Kapitel: Die letzte Beratung

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Anhänge

  • Anhang A, Annalen der Könige und Herrscher,
  • Unterkapitel 4.: Gondor und die Erben von Anárion

Anhang B, Die Aufzählung der Jahre, Zeittafel der Westlande, Das Zweite Zeitalter

J. R. R. Tolkien: Der kleine Hobbit

Karen Wynn Fonstad: Historischer Atlas von Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz

  • Seite: 45,46,57,89,92,169,173; Koordinate: S-37
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