Orfalch Echor und das erste Tor Gondolins
Orfalch Echor war eine tiefe Schlucht und die letzte Barriere auf dem Geheimpfad zur Stadt Gondolin.
Beschreibung[]
Nur durch diese versteckte Schlucht konnte Gondolin erreicht werden.
Die Valar selbst waren hier am Werk gewesen. In längst vergangener Zeit, am Anfang der Welt, hatten sie die großen Berge auseinander geschoben. Die Seitenwände waren so glatt, als seien sie von einer Axt behauen und unvorstellbar hoch.
Ganz hoch oben erkannte man einen schmalen Himmelsstreifen und gegen die tiefe Bläue des Himmels standen schwarze Bergspitzen und zerklüftete Gipfel. Entrückt, doch gleichsam hart und grausam wie Speere. Kein Sonnenstrahl vermochte auf den Grund herunterzudringen. Lampen, die längs des ansteigenden Pfades angebracht waren, brachten ein wenig Helligkeit in das unten liegende Dunkel.
Der Boden der Schlucht stieg steil in Richtung Osten an und neben dem Flussbett war ein breiter Weg, geglättet und mit Steinen gepflastert. Er wand sich in die höchsten Höhen, um schließlich im Schatten zu verschwinden. Es heißt, die Cirith Ninniach sei neben der Orfalch Echor nicht mehr als ein Spalt im Felsen.
Etymologie[]
Orfalch Echor ist Sindarin und bedeutet Hohe Schlucht des Außenkreises.
Quellen[]
J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion, Herausgeber: Christopher Tolkien, Übersetzer: Wolfgang Krege
- Quenta Silmarillion:
- Kapitel XXIII: Von Tuor und dem Fall von Gondolin
- J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde, Teil Eins: Das Erste Zeitalter, I. Von Tuor und seiner Ankunft in Gondolin
Karen Wynn Fonstad: Historischer Atlas von Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz
- Seite: 23; Koordinate: keine