Der Morgulduin war ein Fluss in Mittelerde.
Ursprünglich floss er rein und klar von Minas Ithil in den Anduin. Als aber die Nazgûl die Stadt eroberten, wurde er von der dunklen Magie Saurons und des Hexenkönigs verdorben. Von da an war der Morgulduin sogar im wärmsten Sommer eiskalt und giftige Dämpfe stiegen von ihm auf. Dies und das ununterbrochene tödliche Murmeln, das von ihm zu hören war, veranlasste die Menschen dazu, nie wieder von seinem Wasser zu trinken und sich damit zu waschen.
Nach den Kräften Morgul, die dem Fluss das angetan hatten, nannte man ihn auch. Möglicherweise wurde der Morgulduin nach der Vernichtung Saurons wieder klar, möglicherweise blieb er aber auch für immer unrein.
Etymologie[]
Morgulduin ist Sindarin und bedeutet Fluss der Schwarzen Magie. Der Begriff Morgul, ebenfalls Sindarin, bedeutet Schwarze Magie, Hexerei, Nekromantie.
Quellen[]
J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die zwei Türme (Buch)
- Viertes Buch,
- Siebentes Kapitel: Wanderung zum Scheideweg
- Achtes Kapitel: Die Treppen von Cirith Ungol
J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Anhänge
Helmut W. Pesch: Das Große Elbisch-Buch
Karen Wynn Fonstad: Historischer Atlas von Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz
- Seite: 92,143 Koordinate: keine