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Mereth Aderthad war ein großes Fest, das bei Eithel Ivrin gefeiert wurde.

Beschreibung

Es war im Frühjahr des Sonnenjahres 20 im Ersten Zeitalter, als Fingolfin, der Hohe König der Noldor, ein großes Fest feierte. An den Weihern von Ivrin, dort wo der schnell dahinfließende Narog entsprang, fand es statt. Es heißt, dass viele Edle und Gefolgsleute von Fingolfin und Finrod kamen. Maedhros und Maglor erschienen mit ihren Kriegern aus der östlichen Mark. Die Grauelben aus den Wäldern von Beleriand kamen ebenfalls in großer Zahl unter ihrem Fürsten Círdan. Aus Ossiriand kamen sogar die Grünelben und nahmen den weiten Weg aus dem Land der Sieben Flüsse auf sich. Aus Doriath aber kamen nur zwei Abgesandte, Mablung und Daeron, und überbrachten Grüße von Elwe (Thingol) ihrem König. Gerne erinnerte man sich, auch nach langer Zeit noch, und besonders in den Tagen des Leids, an dieses glanzvolle Fest der Versöhnung.

Viele Verhandlungen in guter Atmosphäre und Harmonie wurden geführt, und Bündnisse und Freundschaften wurden in Eiden beschworen und es wird berichtet, dass die Noldor sogar die Sprache der Grauelben am meisten sprachen, weil sie diese Sprache sehr schnell gelernt hatten. Die Sindar aber lernten nur schwer die Sprache von Valinor. Voller Zuversicht und Freude waren die Noldor, überzeugt davon, dass die Worte von Feanor richtig waren, als er sie in Mittelerde Freiheit und große Reiche suchen ließ.

Viele Jahre des Friedens folgten nun und Beleriand konnte erfolgreich vor den Untaten Morgoths, eingeschlossen hinter seinen Mauern, beschützt werden. In jenen Tagen war nur Freude unter den Lichtern von Sonne und Mond. Aber der Schatten im Norden brütete immer noch.

Etymologie

Mereth Aderthad ist Sindarin und bedeutet Fest der Versöhnung / Fest der Wiedervereinigung

Quellen

J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion, Herausgeber: Christopher Tolkien, Übersetzer: Wolfgang Krege

  • Quenta Silmarillion, Kapitel XIII: Von der Rückkehr der Noldor

Robert Foster: Das große Mittelerde-Lexikon Übersetzer: Helmut W. Pesch

Helmut W. Pesch: Das Große Elbisch-Buch

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