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Mûmakil (Singular: Mûmak), auch Olifanten (original: Oliphaunts) genannt, waren Elefanten oder mit diesen verwandte Tiere aus Harad.

Beschreibung[]

Im Buch werden die Mûmakil als große graue Tiere mit baumdicken Beinen, segelgroßen Ohren, einem Rüssel und kleinen roten Augen beschrieben. Die Pferde der Rohirrim scheuten vor diesen mächtigen Tieren und brachen aus und die großen Ungeheuer wurden nicht angegriffen.

Historiengemälde der Schlacht bei Zama, das den Einsatz von Kriegselefanten durch die Katharger zeigt. Die Mûmakil der Haradrim sahen vermutlich ähnlich aus.

Historiengemälde der Schlacht bei Zama, das den Einsatz von Kriegselefanten durch die Katharger zeigt. Die Mûmakil der Haradrim sahen vermutlich ähnlich aus.

Für den Kampf wurden auf den Mûmakil Kampftürme angebracht, von denen aus die Krieger Wurfspieße und Pfeile auf den Feind schicken konnten. Desweiteren trugen Mûmakil scharlachrote Satteldecken, in denen Gold eingewoben war. Die Stoßzähne wurden mit goldenen Bändern verziert.

Die Mûmakil wurden unter anderem in der Schlacht auf dem Pelennor eingesetzt, in der sie die Übermacht der Rohirrim durch ihre Standhaftigkeit wett machten und diesen beträchtliche Verluste zufügten.

Filmtrilogie[]

Die Mûmakil im  Film in der Schlacht auf dem Pelennor.

Die Mûmakil im New Line Cinema Film in der Schlacht auf dem Pelennor.

In der Filmtrilogie unterscheiden sich die Mûmakil deutlich von heutigen Elefanten. Sie haben kleinere Ohren und sechs Stoßzähne. Insgesamt ähneln sie mehr prähistorischen Proboscidea (Rüsseltiere) wie Deinotherium, als einem Elefanten. Des Weiteren tragen sie Kriegsbemalungen und Stacheln, um dem Feind Furcht einzujagen.

20 Exemplare, die unter dem Kommando der Haradrim standen, dienten Sauron in seinem Heer in der Schlacht auf dem Pelennor, wurden aber besiegt.

Sonstiges[]

In der Gedichtesammlung Die Abenteuer des Tom Bombadil, sowie im Der Herr der Ringe liegt Tolkiens Gedicht "Olifant" vor, in dem er diese Kreaturen beschreibt:

Grau wie die Maus,
Groß wie ein Haus,
Schnauze wie Schlange,
Erde bebt bange,
Zieh ich durchs Gras;
Baum bricht wie Glas.
Hörner im Maul
Schüttle ich faul
Mein Ohrenpaar.
Jahr um Jahr
Zieh ich dahin,
Leg mich nie hin.
Olifant bin ich benannt,
Größter im Land,
Riesig und alt
Meine Gestalt,
Sahst du mich hie,
Vergißt du nie.
Sahst du mich nicht,
Glaubst du auch nicht,
Dass es mich gibt:
Doch als ehrlicher Olifant
Bleib ich bekannt.

(Übersetzerin: E.-M. von Freymann)

Olifant ist auch die Bezeichnung für elfenbeinerne Signalhörner des Mittelalters. Am bekanntesten ist das Olifant Rolands im Rolandslied. [1] Zudem ist Olifant das niederländische Wort für Elefant

Einzelnachweis[]

  1. Olifant in der Wikipedia

Weblinks[]

Quellen[]