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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Lórien (Begriffsklärung) aufgeführt.

Lórien war nicht nur der Kurzname für das Elbenreich Lothlórien in Mittelerde, sondern auch der meist verwendete Name des Vala Irmo. Der Name Lórien beschrieb auch seine Heimat, die Gärten in Valinor.

Obwohl Aman das Segensreich war, so waren diese Gärten noch einmal prachtvoller als alles andere. Irmo und Este, waren die Herren Lóriens und dessen Schöpfer, und jene Elben, die sich in ihnen aufhielten, vergaßen es nie.

Nicht nur die Schönheit der Gärten gab den Elben Kraft, auch die Magie der beiden Valar wirkte dort, um Reisenden Ruhe und Erholung zu schenken (siehe hierzu auch die Seite Míriel). Auch die Natur war wahrhaft fesselnd. An den Ufern von kristallklaren Seen, gespeist von klaren Quellen, wuchsen Blumen, die ganz Arda nirgendwo in vergleichbarer Farbe und Pracht hervorgebracht hatte. Jedoch war Lórien nicht wie die Gärten der Sterblichen Grün, sondern Silbern, denn die Magie hatte die Pflanzen so beeinflusst, dass sie nach dem Willen der Valar wuchsen. Und da Silber wohl eine geliebte Farbe von Lórien und Este war, scheint es auch nicht verwunderlich, dass silberne Weiden und Gräser wuchsen.

Etymologie

Lórien ist Quenya und bedeutet Traumland.

Quellen

J. R. R. TolkienDas Silmarillion, Übersetzer: Wolfgang Krege

Valaquenta, Von den Valar; Von den Maiar

  • Quenta Silmarillion,
  • Kapitel IV: Von Thingol und Melian
  • Kapitel VI: Von der Loskettung Melkors
  • Kapitel X: Von den Sindar
  • Kapitel XII: Von den Menschen
  • Kapitel XXII: Vom Untergang Doriaths
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