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Huan war einer der Jagdhunde des Vala Orome und lebte in Valinor bevor er nach Mittelerde kam.

Biografie

Huans Vorgeschichte

Den Großteil seines Lebens verbrachte Huan in Valinor. Er galt als der größte Hund der jemals gesehen wurde. Er verfügte über besondere Eigenschaften, die die eines gewöhnlichen Hundes überstiegen: so konnte er sprechen, auch wenn ihm dies nur drei mal im Leben erlaubt war, und war gegen jegliche weltlichen Waffen, wie auch Zauberei immun. Er war von Orome eigens erschaffen worden, um ihm als mächtiger Jagdhund zu dienen. Doch nach Jahrtausenden an der Seite Oromes, verschenkte dieser ihn an den Noldor Celegorm. Das hatte unerwartete Konsequenzen: Celegorm, der einer der entschlossensten Verfechter der Wiedergewinnung der gestohlenen Silmaril war, nahm Huan bei der Jagd nach dem Dieb Melkor mit, da Huan sich im Kampf gegen Melkors Kreaturen als nützlich erweisen könnte. Huan blieb seinem Herrn treu ergeben. Somit lud auch Huan, obwohl völlig unschuldig, den Fluch der Söhne Feanors auf sich.

Ihm wurde nun die Prophezeiung gegeben, die sein ganzes Leben bestimmen sollte: Er würde sterben, doch erst durch den Biss des größten Wolfes der jemals in ganz Arda gesehen worden war.

Die Jagd nach dem Silmaril

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Lúthien flieht auf dem Rücken von Huan

Huan erblickte zum ersten Mal Lúthien in der Nähe des Reiches Doriath, als Celegorm und sein Bruder Curufin sich an der Westgrenze aufhielten. Lúthiens Ausstrahlung und Gestalt beeindruckte Huan, denn sie beeindruckte jedes Geschöpf Ardas, selbst Sauron und Melkor. Diese bedingungslose Liebe zu der Tochter von Elwe und Melian brachte Huan dazu, entgegen all seinen Trieben Celegorm später die Treue aufzukündigen.

Celegorm hielt Lúthien in Menegroth nach dessen Eroberung gefangen, denn er erfuhr, dass Lúthiens Geliebter Beren auf der Jagd nach einem der Silmaril war. Da er die Silmaril für sich begehrte, wollte er Berens Vorhaben unterbinden.

Huan besuchte Lúthien oft in ihrer Kammer und letztendlich rettete er sie aus ihrer Gefangenschaft. Beide flohen nach Norden, um Beren bei seinem Vorhaben zu helfen.

Die Rettung Berens

Beren lag zu dieser Zeit gefangen in der Festung Minas Tirith auf der Insel Tol-in-Gaurhoth. Als Lúthien und Huan dort ankamen, wurden sie von etlichen Wölfen angegriffen, die Sauron gegen sie aufhetzte. Unter anderem von Draugluin, der einen schweren Kampf mit Huan ausfocht, bis er zuletzt starb. Huan tötete sie alle. Später lieferte Huan sich einen schlimmen Kampf mit Sauron, der nun Wolfsgestalt angenommen hatte, da Sauron die Prophezeihung kannte und dachte, er sei der mächtigste Hund den es geben kann, doch er konnte den Hund aus Valinor nicht besiegen. Am Ende gelang es den beiden, Saurons Insel einzunehmen und Beren zu retten.

Auf dem Weg nach Doriath, trafen die drei auf Curufin und Celegorm. Celegorm erkannte Lúthien, die zuvor aus seinen Kerkern geflohen war, und griff sie und ihren Begleiter an. Huan war schneller, stellte sich gegen seinen ehemaligen Herrn und verteidigte Beren und Lúthien.

Huans Tod

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Huans Angriff auf Carcharoth

Bei Berens Auftrag, den Silmaril für Elwe von Morgoth zu stehlen, verbrannte der Silmaril Carcharoth, den von Morgoth gezüchteten Wolf, sodass dieser wahnsinnig vor Schmerz Angband verließ und wild durch die Gegend zog. Als Beren mit Lúthien und Huan nach Doriath zurückkehrten, erhielten sie bald schon die Nachricht, dass sich Carcharoth an den Grenzen Doriaths aufhielt und dort sein Unwesen trieb. Dies wissend zogen König Elwe, Beleg Langbogen, Mablung, Beren und Huan aus, um dem wütenden Treiben ein Ende zu machen. Bei der Jagd tötete Huan Carcharoth, nachdem dieser Beren schwer verwundet hatte. In dem Gefecht erlitt Huan jedoch so schwere Verletzungen, dass er, ein drittes und letztes mal sprechend, Beren Lebewohl sagte und zusammen mit ihm Seite an Seite starb (Beren wurde später von Mandos erlaubt, seine Hallen wieder zu verlassen). So wurde die Prophezeihung, dass Huan durch den stärksten Wolf getötet wird, den Mittelerde je gesehen hat, wahr.

Etymologie

Huan ist Sindarin und bedeutet Großer Hund

Quellen