Das Horn von Gondor ist ein mit Silber beschlagenes Horn eines wilden Rindes, von dem gesagt wird, dass es ein Auerochse [1] des Vala Orome gewesen sei.
Beschreibung[]
Seit der Zeit von Vorondil, Vater des ersten Herrschenden Truchsess von Gondor, ist es ein Erbstück des Hauses der Truchsesse und wird immer vom erstgeborenen Sohn getragen. Anscheinend ist es dem Valaróma (Oromes Jagdhorn) nachempfunden, denn es heißt, der Ruf des Horns bliebe nicht ungehört, wenn er innerhalb der Grenzen Gondors erschallte. Ähnliches gilt auch für Oromes Horn, das man in ganz Mittelerde hören konnte, wenn es von ihm geblasen wurde.
Zuletzt trug es Boromir auf seiner Fahrt mit der Gemeinschaft des Ringes. Es zerbrach in zwei Hälften, als er am 26. Februar 3019 D.Z., im Kampf mit mehreren Uruk-hai auf dem Parth Galen, in der Nähe des Rauros, dem großen Wasserfall des Anduin, fiel.
Aragorn, Legolas und Gimli legten das gespaltene Horn mit in Boromirs Totenboot. Später wurde es am Ufer des Anduin wieder an Land gespült, von wo aus es zu Denethor II. gebracht wurde, der so vom Tod seines Sohnes erfuhr.
Einzelnachweis[]
Quellen[]
J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Buch)
- Zweites Buch, Drittes Kapitel: Der Ring geht nach Süden
J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die Zwei Türme (Buch)
- Drittes Buch, Erstes Kapitel: Boromirs Abschied
- Viertes Buch, Fünftes Kapitel: Ein Fenster nach Westen