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Hirluin, genannt der Schöne, war ein Mensch Gondors und Verwalter des Lehens Pinnath Gelin (Sindarin: Grüne Hänge). Aufgrund der von Mordor weit entfernten Lage hatte sein Land kaum unter Angriffen von Mordor während des Ringkrieges zu leiden und den überwiegenden Teil seines Lebens herrschte Hirluin über ein friedliches Land.

Als Gondor während des Ringkrieges in Bedrängnis geriet, führte Hirluin 300 seiner Männer nach Minas Tirith, um die Weiße Stadt zu verteidigen. Zusammen mit Fürst Imrahil, Húrin, Forlong und ihren Mannen kam er bei der folgenden Schlacht auf den Pelennor-Feldern dem unter Druck geratenen Éomer und dessen Heer zu Hilfe. Hirluin fiel in dieser Schlacht am 15. März 3019 D.Z..

In einem Lied über die Hügelgräber von Mundburg, das sehr viel später ein Dichter von Rohan verfasste wird seiner gedacht:

"[...] Da fiel Théoden, der mächtige Thengling
Kehrte nie zu den goldenen Hallen,
Nie zu den grünenden Weiden des Nordens
Heim, der Heerführer. Harding und Guthláf,
Dúnher und Déorwin, Grimbold der Kühne,
[...] Liegen unter den Grabhügeln von Mundberg
gesellt den Edlen von Gondor.
Nicht kehrte Hirluin ans Meer zu den Hügeln, [...]"

Etymologie

Hirluin ist Sindarin und bedeutet Blauer Herr.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (Buch)
Fünftes Buch

  • Erstes Kapitel: Minas Tirith
  • Sechstes Kapitel: Die Schlacht auf den Pelennor-Feldern
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