Die Hügelgräber von Mundburg (Original: Mounds of Mundburg), waren eine Begräbnisstätte in Gondor.

Nachdem die Schlacht auf dem Pelennor geschlagen war, wurden die Hügelgräber errichtet, in denen die gefallenen Krieger von Gondor und Rohan, Seite an Seite, ihre letzte Ruhe fanden.

In einem Lied erwähnt ein Dichter von Rohan diese Hügelgräber:

Wir hörten von Hörnerklang in den Bergen,
Von blinkenden Schwertern im Reiche des Südens.
Rosse trugen Reiter nach Steinenland,
Gleich Wind in der Frühe. Krieg entbrannte.
Da fiel Théoden, der mächtige Thengling
Kehrte nie zu den goldenen Hallen,
Nie zu den grünenden Weiden des Nordens
Heim, der Heerführer. Harding und Guthláf,
Dunher und Déorwin, Grimbold der Kühne,
Herfara und Herubrand, Horn und Fastred
Fochten und fielen dort in der Fremde:
Liegen unter Grabhügeln
Von Mundberg, gesellt den Edlen von Gondor.
Nicht kehrte Hirluin ans Meer zu den Hügeln,
Noch zu den blühenden Tälern jemals
Forlong der Alte nach Arnach wieder,
Siegesstolz, noch die Bogenschützen
Derufin und Duilin an die dunklen Wasser,
Die Moore von Morthond im Schatten der Berge.
Morgens und abends holte der Tod sich
Herren und Knechte. Lang nun schlafen sie
Unter dem Gras in Gondor am Strome,
Dem silberglänzenden, tränengrauen.
Rot rollten damals Wogen,
Blut färbte das Wasser am Abend;
Als Meldefeuer brannten die Berge;
Rot fiel der Tau in Rammas Echor.

Etymologie

Mundburg bezeichnet auf Rohirrisch die Stadt Minas Tirith. Der Begriff ist eine Übertragung aus dem Altenglischen und bedeutet Wächter-Hügel, oder auch Hügel der Wächter.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (Buch)

  • Fünftes Buch, Sechstes Kapitel: Die Schlacht auf den Pelennor-Feldern
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