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Gethron war ein Mensch aus Dor-lómin und Diener im Haus Húrin. Gethron lebte im 5. Jahrhundert des E.Z. Seine genauen Lebensdaten sind nicht bekannt.

Geschichte

Es waren unruhige Zeiten in Dor-lómin. Ostlinge kamen in großer Zahl ins Land und machten es seit geraumer Zeit unsicher. Sie gingen grausam mit dem Volk Hadors um, raubten ihm alles, was es besaß und versklavten es. Es war eine schlimme Zeit, doch sie wagten es nicht, Hand an die Herrin von Dor-lómin zu legen.

Morwen Eledhwen war in großer Sorge um ihren Sohn Túrin Turambar, den Erben von Dor-lómin und Ladros, der erst neun Jahre alt war. Sie beschloß, ihn nach Doriath, zu König Thingol, zu schicken. Túrin wollte zunächst nicht ohne seine Mutter gehen, doch Morwen stellte ihm zwei Männer zur Seite, die ihn begleiten sollten. Túrin wollte Sador, von Túrin liebevoll Labadal (Hüpffuß) genannt, mitnehmen, doch Morwen verwehrte es ihm, weil Sador sich beim Holzhacken einen Fuß abgehackt hatte und deswegen hinkte. So gab sie ihm Grithnir, einen Diener des Hauses und Gethron als Begleiter mit. Beide waren alte Männer.

Grithnir war in seiner Jugend viel in Beleriand umhergewandert und kannte sich bestens aus, und so erschien er Morwen als gut geeignet, ihren Sohn nach Doriath zu bringen. Die Reise gelang und Túrin wurde von den beiden Männern sicher zu König Thingol gebracht. Dort starb Grithnir. Gethron trat vor König Thingol und bat um Aufnahme und Schutz des Knaben, was auch gewährt wurde.

Sonstiges

Im Silmarillion werden Grithnir und Gethron nicht erwähnt

Quellen

J. R. R. Tolkien: Die Kinder Húrins, Übersetzer: Hans J. Schütz und Helmut W. Pesch

  • Narn I Chîn Húrin, Kapitel 4: Túrins Aufbruch

J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz

  • II. Narn I Hîn Húrin, Túrins Abreise

J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion, Übersetzer: Wolfgang Krege

  • Quenta Silmarillion, Kapitel XXI: Von Túrin Turambar
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