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Als Melkor mit den Silmarilli nach Mittelerde zurückkehrte, errichtete die Maia Melian, die gemeinsam mit ihrem Mann Elwe (Thingol) und ihrer Tochter Lúthien in Doriath lebte, eine Banngrenze zum Schutz Neldoreths, Nivrims und Aelin-uials.

Die Barriere erschien als ein Labyrinth von Schatten und Wirrungen, gleichzeitig war sie auch eine mächtige magische Grenze, die den dunklen Einfluss Melkors fernhielt. In der gesamten Zeit in der der Gürtel Melians existierte, wurde er nur zwei Mal duchbrochen und dies recht rasch hintereinander. Beren war in der Lage die Banngrenze zu durchbrechen, da sein Schicksal von größerer Bedeutung war, als die Macht Melians es jemals hätte sein können. Nur einige Jahre später wurde die Grenze erneut duchbrochen, diesmal vom großen Wolf Carcharoth, der die Macht des verschlungenen Silmarils besaß und Doriath verwüstete. Die Macht des Gürtels erlosch, als Melian, tief bestürzt über den Tod Thingols, nach Valinor ging.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion, Übersetzer: Wolfgang Krege

  • Quenta Silmarillion,
  • Kapitel X: Von den Sindar
  • Kapitel XIX: Von Beren und Lúthien

Karen Wynn Fonstad: Historischer Atlas von Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz

  • Seite: 13,19; Koordinate: keine
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