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Ethir Anduin war das Delta des Anduin im Süden von Gondor.

Tarannon (zwölfter König von Gondor) ließ sich einst in den Wassern des Ethir ein Haus errichten. Tarannon hatte es auf Gewölbebögen, „deren Füße tief in den weiten Wassern des Ethir Anduin standen“, unterhalb von Pelargir erbaut.

Dieses Haus wurde von Tarannon alleine bewohnt und nicht gemeinsam mit seiner ungeliebten Ehefrau Berúthiel. Sie wohnte in Osgiliath, bis er sie eines Tages auf das offene Meer verbannte.

Unterhalb von Pelargir mündet der Anduin in das Belegaer

Etymologie

Ethir Anduin ist Sindarin und bedeutet Ausfluss des Anduin. Auf Westron bedeutet der Name Mündungen des Anduin

Quellen

Robert Foster, Das große Mittelerde-Lexikon, Übersetzer Helmut W. Pesch, 2013

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Buch)

  • Zweites Buch, Zehntes Kapitel: Der Zerfall der Gemeinschaft

Karen Wynn Fonstad: Historischer Atlas von Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz

  • Seite: 89; Koordinate: S-35
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