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Der Esgalduin (Sindarin: Fluss unter dem Schleier) ist ein Fluss in Beleriand. Er fließt von Dorthonion in Richtung Süden bis Menegroth, danach westwärts in den Sirion. In Doriath bildet er die Grenze zwischen den Wäldern von Neldoreth und Region. Der Esgalduin hat mindestens einen Wasserfall, der oberhalb von Menegroth liegt. Am Südufer des Esgalduin erbauten einst die Zwerge und Elben die Hallen von Menegroth, Wohnsitz von Elwe (Thingol) und Melian.

Es heißt, dass der Esgalduin verzaubert sein soll. So wird er im Herr der Ringe auch als "Strom der Elben" bezeichnet.

Quellen:

J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion, Herausgeber: Christopher Tolkien, Übersetzer: Wolfgang Krege

  • Quenta Silmarillion:
  • Kapitel X: Von den Sindar
  • Kapitel XIV: Von Beleriand und seinen Reichen

Karen Wynn Fonstad: Historischer Atlas von Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz

  • Seite: 13,20; Koordinate: K-24

Robert Foster: Das große Mittelerde Lexikon. Ein alphabetischer Führer zur Fantasy-Welt von J. R. R. Tolkien. 2002

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