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Ered Lithui
Die Ered Lithui (Original: Ashen Mountains) waren eine etwa 400 bis 500 Meilen lange Gebirgskette Mittelerdes.

Sie bildete die nördliche Grenze Mordors, die sich vom Morannon bis zu den unerforschten Einöden nahe von Rhûn erstreckte.

Obgleich nicht so lang wie andere Gebirgsketten, zum Beispiel das Nebelgebirge, bildeten die Aschenberge eine Grenze die kaum zu überwinden war. Sie konnten auch nicht ohne erheblichen Zeitverlust und viel Aufwand umwandert werden. Es wäre ein sechshundert Kilometer langer Marsch in den Osten von Nöten gewesen. Gleichzeitig war es auch nicht möglich, die Ered Lithui zu überkletten, denn die hochaufragenden und schroffen Berge waren von manch übler Kreatur verseucht. So war letztlich der Marsch um die Gebirgskette herum die bessere Wahl, als ein Marsch über die Berge, da weder Pässe noch Stollen existierten. Sauron hatte auf dem massiven Stein eines südlichen Ausläufers seine Festung Barad-dûr errichtet.

Etymologie

Ered Lithui ist Sindarin und bedeutet Aschengebirge

Quellen

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe, Die Rückkehr des Königs, Kapitel "Fünftes Buch, Zehntes Kapitel: Das Schwarze Tor öffnet sich; Sechstes Buch, Zweites Kapitel: Das Land des Schattens", Übersetzer: Wolfgang Krege, 2012

Karen Wynn Fonstad: Historischer Atlas von Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz

  • Seite: 53,92,93,140; Koordinate: P-40
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