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Epesse (Sindarin: Nach-Name) war ein Name, den die Eldar sich selbst zusätzlich zu ihrem Geburtsnamen (Esse) gaben, oder der ihnen verliehen wurde. Der Epesse deutete oft auf besondere Charaktereigenschaften, Vorlieben, Stärken oder auch Schwächen hin. Er wurde auch als Zeichen der Verehrung und Bewunderung verliehen.

Drei Beispiele dazu:

Tar-Meneldur, eigentlich Írimon (der Schöne) erhielt den Beinamen / Titel Meneldur (Himmelsdiener), wegen seiner Liebe zur Sternenkunde.

Tar-Aldarion, eingentlich Anardil (Sonnenfreund), erhielt seinen Beinamen Aldarion (Sohn der Bäume), weil er die Bäume sehr liebte und große Wälder zur Gewinnung von Holz für den Schiffsbau anpflanzte.

Galadriel erhielt von ihren Eltern den Geburtsnamen Artanis (Edle Frau; Vatername) bzw. Nerwen / Nerwende (Mann-Frau; Muttername). Von ihrem Mann Celeborn erhielt sie später den Beinamen Altáriël (Quenya: mit einem Strahlenkranz gekrönte Maid) bzw. Alatáriël (ist Teleri).

Quellen

J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz

  • Teil Zwei Das Zweite Zeitalter
  • III. Die Linie von Elros: Könige von Númenor 
  • IV. Die Geschichte von Galadriel und Celeborn und von Amroth, König von Lórien
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