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Elendils Siegel

Elendils Siegel

Elendil, war der Sohn Amandils, des letzen Herrn von Andúnië. Er entkam mit seinen Söhnen Isildur und Anárion dem Untergang Númenors. Er gründete später die númenórischen Reiche von Mittelerde. Elendil war der Besitzer des legendären Schwertes "Narsil". Er fiel allerdings in der Schlacht des letzten Bündnisses gegen Sauron während der Belagerung von Barad-dûr.

Biografie

Frühe Jahre

Elendil wurde als Sohn von Amandil auf der Insel Númenor geboren. Zu dieser Zeit war der númenórische König Ar-Pharazôn dem Willen Saurons verfallen und begann damit, die Elben und Valar zu verachten und stattdessen Morgoth zu verehren. Elendils Vater war gleichzeitig Mitglied im Rat des Zepters und Anführer der Getreuen, die den Valar noch immer treu waren.

Gründung der Dúnedain-Königreiche

Elendil wurde Vater zweier Söhne, Anárion und Isildur. Als König Ar-Pharazôn Mitglieder der Getreuen im Tempel Morgoths opfern ließ, erhielt Elendil von seinem Vater den Auftrag, mit den Getreuen nach Mittelerde zu fliehen, während er selbst nach Aman reisen und die Valar um Hilfe bitten wollte. Ob er jemals dort ankam, bzw. was danach mit ihm und seinen drei Begleitern passierte, wird nicht berichtet.

In Mittelerde gründeten die Getreuen unter Elendil die Königreiche Arnor im Norden und Gondor im Süden. Als erster Hochkönig herrschte Elendil über diese beiden Reiche, bis Sauron, der seit dem Untergang Númenors als tot galt, sich wieder regte. Saurons Körper wurde zwar vernichtet, aber sein Geist entstieg den Fluten und floh nach Mordor.

Teilnahme am Letzten Bündnis und Tod

Letztes Bündnis

Elendil während der Schlacht des letzten Bündnisses.

Als Elendils Sohn Isildur ihm berichtete, dass Sauron die gondorische Festung Minas Ithil eingenommen habe, traf sich Elendil mit Gil-galad, dem Hochkönig der Noldor am Amon Sûl und gründete mit ihm das Letzte Bündnis zwischen Elben und Menschen, dem sich später auch die Zwerge Khazad-dûms und die Waldelben unter Oropher anschlossen. Die vereinigten Heere zogen durch die von Sauron verwüsteten Braunen Lande und stellten sich auf der Ebene von Dagorlad zur Schlacht, aus der sie siegreich hervorgingen. Die Verbündeten drangen weiter vor, durchquerten das Tal Udûn, die Gorgoroth und begannen mit der Belagerung von Saurons Festung Barad-dûr. Als die Belagerung so drückend wurde, dass seine Niederlage beinahe unvermeidlich schien, kam Sauron selbst aus seiner Festung hervor. Der Angriff der Verteidiger war heftig, dass sie den Ring durchbrachen und bis auf die Hänge des Schicksalsberges vordrangen.

Elendil tot

Der tote Elendil.

Gil-galad und Elendil selbst kämpften gegen Sauron, nur unterstützt von Elrond, Círdan und Isildur. Nachdem Sauron Gil-galad mit seiner Hitze verbrannt hatte, wagte Elendil einen Angriff auf den Dunklen Herrscher, der ihn jedoch mit seinem Streitkolben gegen einen Felsen schleuderte. Von der Wucht des Aufpralls tödlich verwundet, ging Elendil zu Boden, wobei sein Schwert Narsil unter ihm zerbrach. Doch auch Sauron wurde niedergeworfen, als Isildur mit den Bruchstücken Narsils den Einen Ring von Saurons Hand schnitt. Durch den plötzlichen Verlust dieses machtvollen Gegenstandes, an den Sauron auch seine Lebensenergie gebunden hatte, wurde Saurons Körper vernichtet und sein Geist stark geschwächt. Letztendlich konnte so die Schlacht gewonnen werden.

Isildur errichtete auf dem Berg Amon Anwar einen Grabhügel für seinen Vater, in den er ein Kästchen mit dessen sterblichen Überresten legte. Vor das Grab ließ er einen schwarzen Stein setzen, der die Buchstaben L*ND*L für Elendil trug. Auf dem Grab wuchs später die weiße Blume Alfirin.

Etymologie

Elendil ist Quenya und kann als Elbenfreund oder auch Sternenfreund, Freund der Sterne (êl, elen = Stern) übersetzt werden.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Buch)

  • Zweites Buch, Zweites Kapitel; Der Rat von Elrond

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (Buch),

  • Fünftes Buch, Sechstes Kapitel: Die Schlacht auf den Pelennor-Feldern
  • Sechstes Buch, Fünftes Kapitel: Der Truchsess und der König
  • J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion,
  • Akallabêth; Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter
Vorgänger Titel Nachfolger
keiner König von Gondor und Arnor
3320 Z.Z.- 3441 Z.Z.
Isildur
König von Arnor
3320 Z.Z.- 3441 Z.Z.


Könige von Arnor

Elendil • Isildur • Valandil • Eldacar • Arantar • Tarcil • Tarondor • Valandur • Elendur • Eärendur

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