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Das Dunland war eine Region Mittelerdes und bezeichnete die Gebiete westlich des Nebelgebirges und südlich des Glanduin.

Schon immer hatten in jenen Breiten die Dunländer gelebt, Hirten und Hügelbewohner, aber dennoch ein kriegerisches Volk, das sich während des Ringkrieges Saruman untertan machte.

Wenn auch eher für kurze Zeit, siedelten sich auch andere Völker an, doch sie alle blieben nie lange. Obgleich das Dunland nicht lebensfeindlich wie Mordor war, sondern sogar ein fruchtbares Land, auf dem sich ein Bauer seinen Lebensunterhalt gut verdienen konnte, war es kein Paradies.

Im Dritten Zeitalter, etwa um das Jahr 1150 D.Z., siedelte sich im Dunland eine Gruppe der Starren an, die dem Auenland den Rücken gekehrt hatten. Sie verweilten in den fruchtbaren Hügeln und Ebenen beinahe 500 Jahre, kehrten später aber in ihre Heimat zurück.

Für eine sehr kurze Zeit, etwa von 2770 D.Z. bis 2800 D.Z. bot das Dunland auch Lebensraum für die Zwerge unter Führung von Thrór, die aus dem Erebor vertrieben worden waren. Kulturell und politisch war das Dunland eher unbedeutend.

Etymologie

Der Begriff Dunland leitet sich aus dem Altenglischen Dun für Halde, Hügel oder Berg ab.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die zwei Türme (Buch)
Drittes Buch,

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (Buch)
Sechstes Buch,

Karen Wynn Fonstad: Historischer Atlas von Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz

  • Seite: 53,64,65,81,88; Koordinate: N-32
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