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Dúnhere war ein Reiter von Rohan und der Fürst von Hargtal.

Dúnhere war der Neffe von Erkenbrand und wird als tapferer Hauptmann beschrieben. Er kämpfte in der zweiten Schlacht an den Furten des Isen. Es heißt, dass er dieses Unglück nur durch eigenen Mut und Waffentüchtigkeit überlebte. In der Schlacht um die Hornburg kämpfte er nicht.

An der Seite von König Théoden von Rohan zog Dúnhere in die Schlacht auf dem Pelennor wo er starb. Der Tod dieses tapferen Kriegers wird als schweren Verlust von Westfold beschrieben.

In einem Lied über die Hügelgräber von Mundburg, das sehr viel später ein Dichter von Rohan verfasste wird seiner gedacht:

"[...] Da fiel Théoden, der mächtige Thengling
Kehrte nie zu den goldenen Hallen,
Nie zu den grünenden Weiden des Nordens
Heim, der Heerführer. Harding und Guthláf,
Dúnher und Déorwin, Grimbold der Kühne,
[...] Liegen unter den Grabhügeln von Mundberg
gesellt den Edlen von Gondor..."

Etymologie

Dúnhere ist Rohirrisch und bedeutet Krieger.

Schreibweise

Die Schreibweise Dúnher im HdR bei Carroux ist ein Schreibfehler.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (Buch)

  • Fünftes Buch, Sechstes Kapitel: Die Schlacht auf den Pelennor-Feldern

J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz

  • Teil Drei, Das Dritte Zeitalter, V. Die Schlachten an den Furten des Isen und Anmerkungen
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