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Arvedui war der 15. und letzte König von Arthedain und der 24. Nachfahre Isildurs. Er war der Sohn Araphants und wurde 1864 D.Z. geboren.

Der Seher Malbeth (Sindarin: Goldwort) weissagte schon seinem Vater Araphant, dass Arvedui der letzte König Arthedains sein würde.

Im Krieg mit Angmar musste ein Bündnis mit Gondor geschlossen werden, also heiratete er Fíriel, die Tochter König Ondohers von Gondor.

Arvedui versuchte solange dem Ansturm des Hexenkönigs auf Fornost standzuhalten, bis Ëarnur, Sohn König Earnils II. von Gondor, ihm mit einer Flotte zu Hilfe kommen sollte. Ëarnur und seine Streitkräfte kamen jedoch zu spät, und Arvedui musste Fornost aufgeben. Er nahm den Palantír von Annúminas und Amon Sûl mit sich und floh Richtung Westen, wo er erst noch die Truppen Angmars auf den Nördlichen Höhen bekämpfte.

Während das Volk Arthedains, als auch sein Sohn Aranarth, über den Lhûn nach Lindon floh, hielt sich Arvedui mit seinen Männern in den alten Stollen der Zwerge versteckt. Der Hunger jedoch brachte ihn im Jahr 1975 D.Z. dazu, nordwärts zu gehen, wo er Hilfe bei den Lossoth suchte. Diese boten ihm zuerst nur widerwillig Obdach und Nahrung an.

Arveduis Sohn, Aranarth, berichtete Círdan, dem Herrn der Grauen Anfurten, dass sein Vater an der Eisbucht von Forochel bei den Lossoth festsitze. Círdan schickte sofort ein Schiff, um Arvedui abzuholen. Als das Schiff in der Eisbucht ankam, warnten die Lossoth Arvedui davor, das Schiff zu besteigen. Er beachtete diese Warnung jedoch nicht. Als Belohnung für die Hilfe der Lossoth übergab Arvedui ihnen Barahirs Ring. Dieser wurde später vom Häuptling der Lossoth nach Bruchtal gebracht.

Nachdem Arvedui das Schiff bestieg, versank es noch in der Eisbucht und die Palantíri von Anúminas und Amon Sûl gingen im Meer verloren.

Etymologie

Arvedui ist Sindarin und bedeutet Letzter König.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Anhänge, Anhang A: Annalen der Könige und Herrscher;

  • Kapitel: I; II; III und Anhang B

Karen Wynn Fonstad: Historischer Atlas von Mittelerde, Übersetzer: Hans J. Schütz

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